„Das Geheimnis des Lebens ist das Leben selbst.“

(Rosa Luxemburg)

Eine musikalische Lesung

Rosa Luxemburg (1871-1919) ist in Deutschland eine der vielleicht "unbekanntesten Bekannten".
Es gibt kaum jemanden, der diesen Namen noch nicht gehört hat. Die weitaus meisten Menschen kennen nur die Politikerin Rosa Luxemburg. In unserem Programm zeigen wir eine andere Seite.
An diesem Abend geht es um den Menschen, um die Frau Rosa Luxemburg.

Ihre "Briefe aus dem Gefängnis" sind ein Zeugnis tiefer Menschlichkeit. Sie bezeugen ihr wahrhaft brennendes, unerschöpfliches Interesse an den Menschen und der Natur.
Diese Texte haben eine hohe literarische Qualität und eine Sinnlichkeit und Poesie, die niemanden unberührt lassen kann.

Wir haben sie verwoben mit der unverwechselbaren Musik der Komponistin Dora Pejačević  (1885-1923), einer österreich-ungarischen Gräfin, die in Deutschland gerade wiederentdeckt wird.
Sie war eine Zeitgenossin von Rosa Luxemburg. Die beiden schätzten sich und sie sind sich auch persönlich begegnet.

In unserem musikalisch-literarischen Programm treffen zwei sehr ungewöhnliche Frauen aufeinander -eine leidenschaftliche Politikerin und eine leidenschaftliche Komponistin-, beide mit tragischem Ende.

Dieses Programm hat eine kürzere Fassung:  ca. 65 Minuten
Es gibt auch eine längere Fassung, hier ist eine Pause möglich: reine Spieldauer ca. 80 Minuten

Lesung: Ulrike Hübschmann
Klavier: Huijing Han

Nähere Informationen zur Pianistin und Steinway-Artistin Huijing Han finden Sie hier.

Ulrike und Huijing auf der Treppe
„Chrysanthemen“ aus dem Zyklus „Blumenleben“, Op. 19 von Dora Pejačević, Pianistin: Huijing Han

© 1. Fotos: Barbara Westphalen, 2. Foto: Martin Keil, Video: Huijing Han

Reaktionen:

"Sehr geehrte Frau Hübschmann, sehr geehrte Frau Han,

für das besondere Kunsterlebnis der musikalischen Lesung zu Rosa Luxemburg möchten wir Ihnen herzlich danken.
Mit den von Ihnen gestalteten Programmen zeichnen Sie mit sprachkünstlerischen und musikalischen Mitteln ein Bild von Persönlichkeiten, das uns den jeweiligen Menschen besonders nahebringt und berührt. Bekannte Anekdoten oder dokumentierte chronologische Fakten erreichen nicht ansatzweise die detailreiche Tiefe Ihrer künstlerischen Darstellung von Personen, die man zu kennen glaubte.

In den Worten der Protagonisten, die Sie mit umfassender Kenntnis der überlieferten Texte ausgewählt haben, formen Sie Charakterstudien, die tiefgründig und gedankenreich sind.

Die stimmig zugeordneten, mitreißend vorgetragenen Musikstücke lassen uns Zuhörern in den von Ihnen beiden geöffneten historischen Raum eintreten, wo wir staunen und mitfühlen.

Mit Ihrer Kunst haben Sie Bewunderer gefunden, die sich schon auf weitere von Ihnen geführte Reisen durch Länder, Zeiten und Gedanken freuen."

Elisabeth Terhart und Werner J. Kohl

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